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Hommage à „LuaLe“

Erich Kästners , Kennst du das Land ?...“
Hommage à „LuaLe“

( in Anspielung an Goethes „Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn“

sowie Erich Kästners „Kennst du das Land, wo die Kanonen blühn“)

Kennst du das Land, „LuaLe“ genannt?

Es liegt abseits in Flensburgs Norden,

ein schmales Tor, inmitten andrer Pforten,

doch hast den Zugang du gefunden,

wirst du belohnt durch zauberhafte Stunden.

Trittst du nach kurzem Zögern ein,

empfängt dich warmer Kerzenschein;

drum Puschen an und aus die Schuh‘ -
und schon gehörst du voll dazu.

Hier brauchst du keine Eintrittskarte,

und niemand blickt von hoher Warte,

hier fragt dich niemand, wer du bist,

ob Heide, Muslim oder Christ,
ob jung, ob alt, ob Frau ob Mann:

Hier schaut dich niemand prüfend an.
Sei ganz entspannt und ohne Bang‘,

denn alle ziehn an einem Strang,

und keiner bleibt für sich allein:
Hier bist du Mensch und darfst es sein.

Kannst ungeniert am Boden liegen

und, wenn du magst, im Liegen fliegen,

kannst zarten Harfentönen lauschen,

hörst Glöckchenspiel und „Meeresrauschen“

darfst frei aus voller Kehle singen

und manchmal gar das Tanzbein schwingen,

fühlst von Gemeinschaft dich getragen,

lernst Wichtiges in Daseins-Fragen

und, dass dank Spiritualität

im Leben manches leichter geht.

Kurzum: Hier spürst du „Lust auf Leben“

und kannst sie andern weitergeben.


„Was kostet das?“ wohl mancher denkt

„Hab‘ keine Angst, du kriegst‘s geschenkt!“

In wunderbar humaner Weise

verzichtet man auf Eintrittspreise

und hofft, dass jeder Gast am Ende

gibt frohen Herzens seine Spende,

damit von diesem Orte man

noch lange profitieren kann.

Zum Schluss jedoch muss Dank gebühren

den Menschen, die dies Haus hier führen

und die uns kompetent betreuen
Ich hoff‘, Ihr werdet‘s nie bereuen,

und wünsch‘ Euch Kraft, Mut und Geduld:

Wir stehen tief in Eurer Schuld . . .

Post Scriptum:

Inzwischen, habe ich vernommen,

ist ein Café hinzu gekommen

als Dependance vom „Luale“,

wo bei Gebäck, Kaffee und Tee

zu ganz bestimmten Zeiten man

die Seele baumeln lassen kann.

Das finden wir als Gäste gut

und ich bewund're euren Mut,

dass Ihr, trotz Kosten, Zeit und Mühen,

lasst den verwaisten Ort erblühen

zu unser aller Nutz und Frommen:

Ich hoff‘, dass stets so viele kommen,

dass eure Vision sich trägt

und ihr kein „letztes Stündlein“ schlägt!

Fazit:

Ob Harfenspiel, Gesang und Tanz,

ob Tiefentspannung, Lichterglanz,

ob Frohsinn „oben“ im Café:

Mein Herz schlägt für das „LuaLe“,

und niemand kann mich davon trennen

Ihr kennt es nicht?

Man muss es einfach kennen!


Zum Varieté am 13.Mai 2017 von Dietrich Schuhmann

Zeitungartikel der WochenSchau Flensburg vom 30. März 2014:

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Zeitungsartikel Der SHZ zur Eröffnung von LuaLe:

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